Vorher-Nachher-Bild | Kronen  | von Dr. med. dent. Kasra  Fotouhi | Wülfrath 34173cb3 Nachher-Bild
Nachher
Vorher-Nachher-Bild | Kronen  | von Dr. med. dent. Kasra  Fotouhi | Wülfrath 34173cb3 Vorher-Bild
Vorher
Füllung+1 Dr. Kasra  Fotouhi Dr. Kasra Fotouhi Wülfrath

Zahnfüllungen als Retter bei kariösen oder abgebrochenen Zähnen

Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) ist Karies immer noch die häufigste Erkrankung der Zähne weltweit. 94 Prozent aller Erwachsenen haben mindestens eine Zahnfüllung im Mund. Doch nicht nur Karies kann eine Füllung notwendig machen. Auch ein abgebrochener Zahn, zum Beispiel durch einen Sturz, sollte repariert werden. Denn jeder Riss in der Zahnsubstanz ist ein Einfallstor für Bakterien. Welches Material für Ihre Zahnreparatur am besten geeignet ist, können Sie anhand der Vorher Nachher Bilder zum Thema Füllungen gut erkennen.

Zahnerhaltung: Das Gebot der Stunde

Entdeckt der Zahnarzt bei der Prophylaxe einen beschädigten Zahn, wird meistens eine Füllung notwendig. Handelt es sich um kariöse Stellen, entfernt der Zahnarzt zunächst die Karies. Um den Zahn vor weiteren Schäden zu schützen, versiegelt der Zahnarzt im Anschluss den betroffenen Bereich. Dies kann je nach Situation und Wunsch des Patienten mit verschiedenen Füllungsmaterialien erfolgen.

Reparatur der Zahnsubstanz

Abhängig von der Position im Gebiss und dem Belastungsanspruch beim Kauen kommt dafür entweder das Material Kunststoff, Edelmetall oder Keramik zum Einsatz. Amalgam ist zwar ein bewährter Klassiker unter den Zahnfüllungen, wird aber heute seltener bzw. eher im nicht sichtbaren Zahnbereich eingesetzt, da Zahnfüllungen aus Amalgam Quecksilber enthalten. Gemäß der Quecksilberverordnung der Europäischen Union darf Amalgam seit Juli 2018 nicht mehr für die zahnärztliche Behandlung von Kindern und Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden.

Kompositfüllungen (Kunststofffüllungen) werden von Zahnärzten häufig im sichtbaren Frontzahnbereich eingesetzt. Der Vorteil: Das Material lässt sich gut an die Zahnfarbe angleichen und ist dadurch unauffälliger. Für den nicht sichtbaren Bereich eignen sich Inlays aus Gold und Keramik. Diese können dem hohen Kaudruck ideal standhalten. Keramik-Inlays werden passgenau und aus einem Stück gefräst, sodass sie später als Füllung im Gebiss kaum zu erkennen sind. Sie halten etwa 15 Jahre. Während ein Zahnersatz oder Inlay aus Gold durch seine lange Haltbarkeit von bis zu 30 Jahren überzeugt, kann das Keramik-Inlay mit seiner dem Zahnschmelz angepassten Farbe punkten.